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Ebenso wie die Zwischenprüfung wird die Abschlussprüfung von den Berufskammern durchgeführt. Bei den Medienkaufleuten Digital und Print von der IHK. Diese sind nach § 37 BBiG im deutschen Berufsbildungssystem gesetzlich vorgeschrieben.

Während die Berufsausbildung in den handwerklichen und industriellen Berufen mit einer Gesellen- bzw. Facharbeiterprüfung endet, wird die Ausbildung im kaufmännischen Sektor mit der Gehilfenprüfung abgeschlossen.

Die Anmeldung sowie die Zahlung des Prüfungsbeitrages erfolgt in aller Regel durch den Ausbildungsbetrieb.

PrüfungBearbeiten

Die Erstellung der Prüfungen obliegt einer staatlichen, zentralen Kommission. Diese erfolgt bundesweit und wird dann den regionalen Kammern zugesandt, welche die Prüfun auch durchführen.

Da in den dualen Ausbildungsberufen neben einer schriftlichen Prüfung auch noch eine praktische stattfinden muss, wird diese auch in den Betrieben an sich abgenommen. Beide Noten finden Vermerk im Zeugnis.

PrüfungsgegenstandBearbeiten

BBiG, § 38 Prüfungsgegenstand:

"Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In ihr soll der Prüfling nachweisen, dass er die erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen.

Bestandene PrüfungBearbeiten

Zwar endet das Berufsausbildungverhältnis offiziell mit dem Ablauf der Ausbildungszeit (§ 21, Abs. 1 BBiG). Da jedoch die Abschlussprüfung in der Regel vor dem offiziellen Ende dieser Zeit stattfindet, endet das Ausbildungsverhältnis mit dem Bestehen der Abschlussprüfung (§ 21, Abs. 2 BBiG).

Sollte eine Übernahme seitens der Vertragspartner nicht beabsichtigt sein, ist darauf zu achten, ob der ehemalige Auszubildene weiterhin vom Betrieb beschäftigt wird. Sollte dies der Fall sein, gilt automatisch und ohne jegliche Absprache ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit als vereinbart.

Dann gelten die allgemeinen Regeln des Arbeitsrechts.

Nicht bestandene PrüfungBearbeiten

Auch wenn das Ausbildungsverhältnis nach der vereinbarten Zeit endet (s. §21, Abs. 1 BBiG), hat der Auszubildende das Recht durch eine einseitige Erklärung eine Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses bis zur nächsten Wiederholungsprüfung zu verlangen (§21, Abs. 3 BBiG). Dieser Zeitraum darf jedoch maximal ein Jahr dauern.

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