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Die Anzeige ist ein bezahlter Platz in einem Druckerzeugnis, das zu Informations- und Werbezwecken dient und dessen Gestaltung dem Anzeigenkunden unter bestimmten presserechtlicher Bestimmungen überlassen bleibt.

Anzeigen sind die Haupteinnahmequelle der Zeitungen. Die Preise der Anzeige sind abhängig von der Auflage einer Zeitung und werden nach Millimetern (Höhe) und Spalten (Breite) berechnet.

Sinngleich verwendet werden die Bezeichnungen Annonce (frz. Ankündigung) und Inserat.

Das Aufgeben bzw. die Veröffentlichung einer Anzeige wird auch als Insertion bezeichnet.

Inhalte von AnzeigenBearbeiten

Produkt- & unternehmensbezogen InhalteBearbeiten

Diese A. dient der Bekanntmachung, der Vermittlung, der Werbung oder einfach der Information.

  • Imageanzeige
  • Produktanzeige

Image- & Produktanzeigen werden zur klassiche Werbung, Coupon-Anzeigen zum Direktmarketing gezählt.

Menschenbezogene InhalteBearbeiten

  • Stellenangebote
  • Kontaktanzeigen

Nicht abgedruckte InhalteBearbeiten

Die Anzeigenabteilung kann eine Veröffentlichung ablehnen, wenn der Inhalt bzw. der Text der Anzeige:

  • gesetzeswidrig ist
  • den eigenen Regeln zur Veröffentlichung widerspricht (z. B. Waffen, Erotik etc.)
  • ihrer politischen Richtung oder Weltanschauung widerspricht
  • Mängel in der Anzeige hat (falsche Größe, falsche Farbe)
  • fehlende Bonität des Inserent aufweist

Die strafrechechtliche sowie die zivilrechtliche Verantwortung übernimmt der Anzeigenleiter für den Verleger stellvertretend.

Weitere AnzeigenformenBearbeiten

EigenanzeigeBearbeiten

Die Eigenanzeige ist ein Mittel des Verlages, eine kostengünstige Werbung für sich selbst oder für eines seiner Ableger- oder Tochterfirmen (Aneigen für CDs, Hörbucher, Internetseiten, Zeitschriften) zu schalten. Werben mehrere Unternehmen eines Bereiches für ein Produkt oder eine Dienstleistung spricht man von Kooperations-Anzeigen. Kleineren Fillialen werden so mit Händerlwerbung der Gesamtunternehmens / Konzerns Händlerwerbung übertstützt. Karitative oder gemeinnützige Anzeigen werden stark rabattiert oder kostenlos veröffentlicht. Sind die Anziegen kostenfrei, werden sie als Füller verwendet.

AdSpecial (Sonderformate) sollen die Aufmerksamkeit des Leser steigern und diesen dadurch überraschen. Durch die technische Aufrüstung sind Druckereien jetzt in der Lage, vielfältige Sonderformate standardisiert und preisgünstiger anzubieten. Früher waren solche Produktionen eher die Ausnahme.

FamilienanzeigenBearbeiten

Sind private Anzeigen, die von den Familienangehörigen (Eltern, Kinder, Hinterbliebene) formuliert, bestellt und bestellt werden. Diese A. erscheinen für jeden zugänglich und werden durch die ihre Druckauflage in öffentlich oder kommerziellen Zeitungen geschalten. Solche Familienanzeigen bilden eine wesentliche Einnahmequelle aller Zeitung.

Mögliche Formen der FamilienanzeigeBearbeiten

  • Familienereignisse
  • Geburtsanzeige
  • Hochzeitsanzeige
  • Todesanzeige
  • Kommunions- bzw. Konfirmationsanzeige
  • Glückwunsch und Grußanzeigen

QuellenBearbeiten

Kim Otto, Hans Schubert, Jochen Vogel: Das Medienlexikon - Begriffe | Zusammenhänge | Institutionen. Dietz Verlag 2012. ISBN 978-3-8012-0401-3

WeblinksBearbeiten

Anzeige (Medien) - Wikipedia

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