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Der Berufsausbildungsvertrag ist eine zweiseitig übereinstimmende Willenserklärung zwischen dem Auszubildenden und dem Ausbildenden. Ist der Auszubildende nicht volljährig, so muss der gesetzliche Vertreter zusätzlich in Form einer Unterschrift dem Ausbildungsvertrag zustimmen. Sobald man sich auf ein Ausbildungsverhältnis geeinigt hat, so muss noch vor Beginn der Berufsausbildung eine Vertragsniederschrift ausgefertigt werden.
Des Weiteren ist der Auszubildende dazu verpflichtet, eine Eintragung in das Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu beantragen.
Die Inhalte des Berufsausbildungsvertrag sind nach dem §11 des Berufsbildungsgesetzes (kurz: BBiG) gesetzlich festgelegt und verbindlich. Dazu gehören:
1. Art und Ziel der Berufsausbildung sowie die sachliche und zeitliche Gliederung
2. Beginn und Dauer der Ausbildung
3. Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
4. Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit
5. Dauer der Probezeit
6. Zahlung und Höhe der Vergütung
7. Dauer des Urlaubs
8. Voraussetzungen, unter denen der Berufsbildungsvertrag gekündigt werden kann
9. Hinweise auf Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen

QuellenBearbeiten

http://www.ihk-berlin.de/aus_und_weiterbildung/Ausbildung/Infos_fuer_Ausbildungsbetriebe/Der_Ausbildungsbetrieb/ausbildungsvertrag/813176/Merkblatt_zum_Berufsausbildungsvertrag.html
Berufsbildungsgesetz

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