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Juristische Personen (auch juristische Einheiten) sind als Personenvereinigung auf Grund hoheitlicher Anerkennung rechtsfähig, das heißt selbst Träger von Rechten und Pflichten.

Im Unterschied zu sogenannten rechtsfähigen Personengesellschaften (§14, Abs. 2 BGB) sind Juristische Einheiten vermögensmäßig vollständig unabhängig.

Gegenstück hierzu ist die natürliche Person.

Juristische Person des PrivatrechtsBearbeiten

Beginn der RechtsfähigkeitBearbeiten

Juristischer Einheiten des Zivilrechts erlangen ihre Rechtsfähigkeit durch die Eintragung in ein Register (z.B. das Handelsregister).

Prominente Beispiele hierfür sind:

  • e.V. - Eingetragener Verein
  • GmbH - Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • AG - Aktiengesellschaft

Ende der RechtsfähigkeitBearbeiten

Die Rechtsfähigkeit endet mit der Austragung aus dem entsprechenden Register.

Juristische Person des öffentlichen RechtsBearbeiten

Unterschieden werden drei Formen:

  • Körperschaften - Stadt, Kreis, Land
  • Anstalten - Rundfunkanstalt, FH, Universität
  • Stiftungen - Museumsstiftungen

Beginn der RechtsfähigkeitBearbeiten

Juristischer Einheiten des öffentlichen Rechts beziehen ihre Rechtsfähigkeit kraft Gesetz. Sie werden also öffentlich-rechtlich berufen oder auch anerkannt (z.B. Gemeinden, Kirchen).

Sie haben ein Selbstverwaltungsrecht, unterstehen jedoch staatlicher Aufsicht. Ferner können sie objektives Recht für ihren Aufgabenbereich durch Satzungen setzen.

Ende der RechtsfähigkeitBearbeiten

Die Rechtsfähigkeit endet hier mit der Auflösung der öffentlich-rechtlichen juristischen Person.