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Natürliche Personen sind alle Menschen in ihrer Rolle als Träger von Rechten und Pflichten. Sie sind somit rechtsfähig.

Gegenstück ist die juristische Person.

Beginn der RechtsfähigkeitBearbeiten

Diese ist in der Rechtswissenschaft umstritten. Zwar beginnt diese offiziell mit der Geburt des Menschen (genauer: Abnabelung)(§1 BGB), allerdings kann bereits ein Ungeborenes als ein Erbe anerkannt werden (§1923, Abs. 2 BGB), womit dessen Rechte und Pflichten gesetzlich verankert sind. Ob hier aber nun eine Rechtsfähigkeit besteht, ist offen. Man geht aber gemeinhein von einer Teilrechtsfähigkeit aus.

Ende der RechtsfähigkeitBearbeiten

Die Rechtsfähigkeit einer natürlichen Person endet mit seinem Tod. Auch hier gibt es rechtlichen Auslegungsspielraum, da der Tod eines Menschen aus medizinischer Sicht nicht mehr als punktuelles Ereignis, sondern als Ende eines Prozesses verstanden. So können einzelne Körperfunktionen beibehalten werden, obwohl lebensnotwendige Organe wie das Herz oder Hirn funktionsunfähig geworden sind.

Laut Transplantationsgesetz (TGB) werden hier jedoch zwei verschiedene Kriterien festgelegt: Der Hirntod und der Herztod. Somit ist auch eine rechtliche Grundlage gegeben.

Dennoch gibt es auch noch nach dem Tod gewisse Persönlichkeitsrechte, welche sich lt. Bundesverfassungsgericht aber alle auf den Art. 1 GG stützen.

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