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Quality Paper: FAZ vom 3. Januar 2011

Der ursprüngliche Begriff für das Wort Zeitung ist eine beliebige Nachricht, jedoch veränderte sich die Bedeutung des Begriffes im Laufe des 18. Jahhrhunderts. Heute versteht man unter Z. ein periodisch erscheinendes Druckerzeugnis mit aktuellem und universellem Inhalt.

DefinitionBearbeiten

Die Zeitung ist ein Presseprodukt, das mindestens zweimal in der Woche erscheint und sehr aktuell ist. Auch die Sonntagszeitungen können als Z. beschrieben werden, da sie an Themenvielfalt und Aktualität der Tageszeitung gleich sind, aber nur einmal pro Woche erscheinen. Für den Gattungsbergiff Z. ist es unerheblich, ob der Leser bezahlen muss oder ob er es kostenlos oder unentgeltlich erhält. Deswegen sind Gratiszeitungen sowie kostenlos verteilte Anzeigenblätter auch Zeitungen. Vier Kriterien müssen maßgeblich gegeben sein, wenn man von einer Zeitung spricht:

  • Aktualität (zeitnahe Berichterstattung)
  • Periodizität (regelmäßiges Erscheinen)
  • Publizität (öffentlich für alle Leser zugänglich)
  • Universalität (inhaltliche Vielfalt)

Zeitungen sind häufig in Rubriken (Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Lokales etc.) gegliedert, die von eigenständigen Ressorts erstellt werden. Z. werden hinsichtlich ihrer Vertriebsart (Straßenverkauf o. Abonnement), ihres Vertriebsgebietes (überregional, regional, lokal) und ihrer Erscheinungszeit (Tages,- Wochen,- Sonntagszeitungen) unterschieden.

Zudem besitzt jede Zeitung eine politische Blattlinie von links (taz) über mitte-links bzw. mitte-rechts bis hin zu rechts (Die Welt).

Die größte überregionale Tageszeitung ist die BILD mit einer eine Auflage von über 3 Mio. Für Gattungsbegriff Zeitung ist es nicht von Interesse, ob es sich um eine Kauf,- Anzeigen- oder Gratiszeitung handelt.

KategorienBearbeiten

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Außerdem sind Zeitungen in zwei Kategorien zu unterteilen:
  • Quality Papers: Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel
  • Popular / Boulevard Papers: BILD, Kölner Express

InhalteBearbeiten

Die Inhalte werden mit journalischten Stilmitteln präsentiert. Z. bestehen aus einem redaktionellen Teil (Verantwortung durch die Readktion) und dem Anzeigenteil.

Die Verantwortung für eine Anzeige trägt der jenige, der die Anzeige "schaltet". Das bedeutet, dass die Anzeige für ihr Erscheinen bezahlt werden muss und mit der Anzeigenredaktion (Erscheinungstermin, Druckunterlagen, Platzierung) vereinbart werden muss. Durch die Vertragsfreiheit kann der Verlag die Anzeige auch ablehnen. Wenn die Anzeige gedruckt ist, ist der Verlag für den Inhalt verantwortlich. Deshalb muss jede Anzeige vorher geprüft werden. Der Anzeigenpreis richtet sich nach der Auflage der jeweilige Zeitung und der Größe der entsprechenden Anzeige.

BildnachweiseBearbeiten

BIlD-Zeitung vom 2. April 2011. Quelle: http://en.kiosko.net/de/2011-04-02/np/bild.html. Stand: 29.Oktober 2013

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. Januar 2011. Quelle http://www.presseurop.eu/de/content/news-brief/446201-liegt-die-euro-rettung-im-vertrauen. Stand: 29. Oktober 2013

QuellenBearbeiten

Kim Otto, Hans Schubert, Jochen Vogel: Das Medienlexikon - Begriffe | Zusammenhänge | Institutionen. Dietz Verlag 2012. ISBN 978-3-8012-0401-3

WeblinksBearbeiten

Zeitung - Wikipedia

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